Moha Nasab hat sein Master Studium als Konzertpianist an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Prof. Sándor Falvai, Prof. Jeno Jandó, Prof. Gyöngyi Keveházi und als Zweitinstrument Cembalo bei Prof. Borbála Dobozy erfolgreich abgeschlossen. Davor hat er ein Master Studium im Fach Klavier an der Universität der Künste Teheran bei Prof. Dilbar Hakimova absolviert und parallel dazu ein weiteres Masterstudium unter der gleichen Lehrkraft in Tadschikistan abgeschlossen. Er hat Konzerterfahrungen als Solist und Kammermusiker sowie Lehrerfahrungen in verschiedenen Städten. Momentan promoviert er im Bereich Musikwissenschaft an der Ludwig Maximilian Universität bei Professor Dr. med. Dr. phil. Lorenz Welker.

 Konzertpianist und Klavierpädagoge

Moha Nasab ist international ausgebildeter Konzertpianist, Klavierpädagoge und Musikwissenschaftler. Seine künstlerische Ausbildung an der renommierten Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest sowie seine internationale Bühnenerfahrung verbinden sich mit wissenschaftlicher Expertise in der Musikwissenschaft. Als Doktorand der Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigt sich Moha unter anderem mit historischer Aufführungspraxis, interkultureller Musiktheorie und europäischen sowie zentralasiatischen Musiktraditionen. In seinem Klavierunterricht verbindet er fundierte Klaviertechnik, musikalische Interpretation, stilistisches Verständnis und künstlerischen Ausdruck. Sein Unterricht richtet sich an ambitionierte Schüler*innen, Studierende und angehende Profis – von der individuellen musikalischen Entwicklung bis zur Vorbereitung auf Wettbewerbe, Aufnahmeprüfungen und Konzertauftritte. Durch die Verbindung von Konzertpraxis, wissenschaftlicher Forschung und langjähriger Unterrichtserfahrung bietet Moha einen ganzheitlichen und individuell abgestimmten Klavierunterricht für anspruchsvolle Pianist*innen.

Die Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest ist eine der renommiertesten Musikinstitutionen Europas mit einer reichen Tradition in der Ausbildung herausragender Musiker. Gegründet im Jahr 1875 von Franz Liszt selbst, steht die Akademie für höchste künstlerische Exzellenz und musikalische Innovation. Ihr beeindruckendes Jugendstil-Gebäude im Herzen von Budapest beherbergt nicht nur erstklassige Ausbildungsstätten, sondern auch einen weltberühmten Konzertsaal. Zahlreiche bedeutende Pianisten, Dirigenten und Komponisten haben hier ihr Handwerk verfeinert. 

Franz Liszt (1811–1886) war einer der bedeutendsten Pianisten, Komponisten und Musikpädagogen des 19. Jahrhunderts und prägte die Entwicklung des modernen Klavierspiels nachhaltig. Als legendärer Virtuose und visionärer Lehrer setzte er neue Maßstäbe in Klaviertechnik, Interpretation und musikalischem Ausdruck. Im Jahr 1875 gründete Liszt in Budapest die heutige Liszt Ferenc Academy of Music, eine der renommiertesten Musikhochschulen Europas. Die Akademie blickt auf eine außergewöhnliche Tradition künstlerischer Exzellenz zurück und ist mit bedeutenden Persönlichkeiten der klassischen Musik verbunden, darunter Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernő Dohnányi, Sir Georg Solti, Sándor Falvai, Jenö Jandó und András Schiff. Bis heute genießt die Liszt-Akademie international hohes Ansehen für ihre herausragende Klavierausbildung, renommierte Professoren, lebendige Konzerttradition und die Pflege des künstlerischen Erbes von Franz Liszt.

“For six years, I received the most significant part of my formal musical education at the Liszt Academy. The Academy is housed in a magnificent building and its beautiful, art-nouveau concert hall has marvelous acoustics for solo recitals and chamber-music performances. The training I received at the Academy was difficult and at times harsh, but those who survived the experience emerged as real musicians. The Academy gave me a grounding in discipline and hard work that has sustained me throughout my life, and the lessons I learned there I now try to impress on young people.”  

Sir Georg Solti